'Trauriges'

In Memory of Jacky

Dieser Text  wurde uns zur Verfügung gestellt, um darauf aufmerksam zu machen, wie skrupellos sogar sogenannte Auffangstationen mit dem Leben von Tieren handeln. Schwarze Schafe gibt es wohl überall, auch unter dem Deckmantel der Wohltätigkeit.

Jacky wurde über eine Auffangstation in der Südpfalz vermittelt. Nachweislich erlitt mindestens eines seiner Geschwisterchen das gleiche Schicksal.

Hier nun seine Geschichte:

Leider hat unser Jacky den Kampf gegen die Krankheit
verloren und ist zu den Sternen gezogen :-(

Leider gibt es in Deutschland Leute die nur an den
profit denken und kranke Hunde verkaufen ohne dabei an
das Tier zu denken.

Doch die Rechnung wurde ohne uns gemacht.

Jacky wurde uns letzten Samstag als kerngesunder Welpe
verkauft.
Doch schon nach nur einem Tag, haben wir schnell
gemerkt das mit ihm etwas nicht stimmt. Er schlief nur,
war träge und kam immer zu mir zum kuscheln.

Wir nahmen ihn herzlich auf in unserem Zuhause und er
hatte sich auch direkt sehr wohl gefühlt und seinen
Platz zum schlafen und in unserem Herzen gefunden.

Am Montag hatte er plötzlich starkes fieber, nach dem
er sonntags schon Durchfall bekam.
wir haben sofort einen Tierarzt informiert.
Er bekam ein mittel gegen Übelkeit und Antibiotika.

Am selben Abend fing er an zu brechen. von nun an
behielt er gar nichts mehr in sich.
Er wurde weiterhin jeden Tag tierärztlich versorgt. Da
er das Antibiotika aus gebrochen hatte, gab es von nun
an spritzen.

Unser kleiner hatte nicht mal mehr 2 kg an Gewicht.
jede spritze tat im furchtbar weh und er hat geschrien
und geweint.
es gab jeden tag mehrere davon :-(

Er trocknete immer mehr aus und ich war 2 -3 mal am tag
über mehrere stunden mit ihm beim Tierarzt um ihm via
tropf Flüssigkeit zukommen zu lassen.

Gestern von ca-9.30 Uhr bis 15 Uhr.
Danach habe ich Svea geholt und bin noch zum Futterhaus
und Welpen Aufzuchtsnahrung zu holen. doch leider
verweigerte jegliche art von Nahrung.
Um 21 Uhr hatte ich nochmals fieber gemessen und dies
lag dann bei 40,1 grad.
ich rief wieder den Tierarzt an,
welcher sich mit mir um 21.15 Uhr an der Tierarztpraxis
verabredete.
wieder bekam er spritzen und den tropf.
doch von nun an war alles noch viel schlimmer. je mehr
Flüssigkeit er bekam um so mehr brach er wieder aus.
er hatte so Durchfall das alles raus lief sobald man
ihn nur hoch genommen hatte.

Heute morgen gegen 10 Uhr saß ich wieder bis 14 Uhr in
der Praxis. Ärztin und ich hatten das Gefühl, dass der
tropf nichts mehr bewirkte, all die Flüssigkeit die er
bekam und noch mehr, kam direkt wieder raus.

Schließlich, nach dem er beim hochheben und spritzen
wieder weinte und nur noch da lag, war klar, das er den
Kampf gegen die Krankheit verlieren würde.

Es ist traurig jemand auf diese art und weise zu
verlieren, wenn man fix und fertig ist,weil man
versucht hat alles zu geben, doch nichts erreicht hat.

Doch sein Herz konnte ich gewinnen, er hatte soviel
vertrauen zu mir, nach nur 4 tagen, dass er kurz vorm
einschläfern, sich wieder zu mir legte weil er sich in
Sicherheit gewogen hatte.

Leider ist es schwer im leben mit den richtigen
Entscheidungen zu leben. ich habe ihm seine schmerzen
genommen , sein leid genommen, aber auch mich als neue
Bezugsperson und natürlich sein leben.

Er hatte keinen guten start ins leben nach dem er kurz
nach seiner Geburt ausgesetzt wurde mit seinen
Geschwistern, von ihnen verbissen wurde, und dann wegen
des profites weiterverkauft wurde, als Hund der gesund
sei in einem alter von 8 Wochen.

Leider lies sich auch erst beim Tierarzt herausstellen
dass der Hund gerade seine 6. Lebenswoche erreicht
hatte.

Es ist sehr schade, doch ich bin froh dass ich ihn die
letzten Lebensstunden beistehen konnte, da ich ihm
versprach bei ihm zu sein und ein besseres leben zu
bieten.

Ich sagte ihm kurz vor dem einschläfern dass ich ihn
liebe, habe geweint, sein Hand gehalten, ihn
aufgefangen.
Nun ist er weg, es bleibt nur noch seine Erinnerung,
sein Wesen, sein Geruch in meinen Gedanken.
Doch er ist unwiederbringlich weg, weil es Leute gab
die sein leben nicht ernst nahmen,

die ihn direkt verkauft haben , direkt gebracht haben
mit Kaufvertrag ohne uns vorher gesehen zu haben.
einfach den Welpen gebracht und ihn statt Welpennahrung
mit Hundenahrung für erwachsene Hunde , hier
abgeliefert hatten.

Und im nachhinein behaupten diese Leute dass die
anderen Hunde gesund wären.
sie sagten nach dem verkauf es würde was fehlen sie
wollen auch wieder einen Welpen. daran sieht man doch
dass der kranke schnell weg musste, sonst hätten sie
auch ihn behalten könnten, denn unser Jacky war der
liebste Hund überhaupt.

Als ich die Verkäuferin anschrieb wie es dem Hund geht,
sagte sie sogar das sie auf die letzten 50 Euro für den
Hund verzichtet. warum wohl? weil sie sich jeder schuld
bewusst ist.
Jemand der sich keiner schuld bewusst ist würde nicht
auf sein Geld verzichten.

Aber wie schon gesagt, der tot von unserem Jacky wird
nicht ungesühnt bleiben, den der Tierarzt hat das
Veterinäramt informiert und ich reiche klage ein beim
anwalt, damit solche Leute nicht öfters mit dieser
Masche durch kommen und nicht noch mehr Hunde sterben
müssen, nur weil diese Menschen nicht
Verantwortungsgemäß gehandelt haben.

Jacky, du wirst in unseren Herzen bleiben, jede Träne
ist nur für dich.
Und ich werde es nicht hinnehmen was man dir angetan
hat!

Ich liebe dich

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal auf folgenden Artikel hinweisen, der nicht nur auf Züchter zu beziehen ist:

<Woran erkenne ich seriöse Züchter>


Ich hatte dich lieb

ICH HATTE DICH LIEB Am Morgen bist du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt. Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich! Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub - Hurra! Wir fuhren mit dem Wagen und du hast am Straßenrand gehalten.Die Tür ging auf und du hast einen Stock geworfen. Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um ihn dir zu bringen. Als ich zurückkam, warst du nicht mehr da! In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um dich zu finden, aber ich wurde immer schwächer. Ich hatte Angst und großen Hunger. Ein fremder Mann kam, legte mir ein Halsband um und nahm mich mit. Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf deine Rückkehr. Aber du bist nicht gekommen. Dann wurde mein Käfig geöffnet, nein, du warst es nicht - es war der Mann, der mich gefunden hatte. Er brachte mich in einen Raum - es roch nach Tod! Meine Stunde war gekommen!! Geliebtes Herrchen, ich will, das du weißt, das ich mich trotz allen Leidens, das du mir angetan hast, immer noch an dein Bild erinnere. Und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte - ich würde auf dich zulaufen, denn ICH HATTE DICH LIEB!!!!!

Diese traurige Geschichte stammt aus einer belgischen Zeitung mit der Bitte, sie zu verbreiten. Wenn mit dieser Geschichte auch nur ein einziger Hund bzw. ein anderes Lebewesen vor so einem Schicksal bewahrt wird, ist schon viel gewonnen. Es soll von vielen Menschen gelesen werden und es soll niemand wegschauen, wenn man so eine grausame Tat beobachtet. Einfach den Mut haben zu dem Tier mit Liebe hinzugehen, diesen verantwortungslosen Menschen ansprechen und anzeigen. Man ist den Tieren gegenüber verpflichtet etwas gegen solche Leute zu unternehmen!

Künstler lässt Hund verhungern

Ein Fall, der mich bis heute beschäftigt und wohl nicht mehr los lassen wird.

San José - Guillermo “Habacuc” Vargas” wollte ein Zeichen setzten: Er ließ ein paar Kinder im Armenviertel des nicaraguanischen Managua einen abgemagerten Straßenhund einfangen und kettete ihn in der städtischen Galerie an. Dann nahm er mehrere Hand voll Trockenfutter und schrieb damit einen Satz an die Wand: “Du bist, was du liest”. Einen Tag später war die Schrift noch da - das Tier war tot. Verhungert.Eine Kulturredakteurin der nicaraguanischen Zeitung “La Prensa” bestätigte ihren Kollegen von “Nacion” in Costa Rica den Tod des Hundes, nachdem Blogger den Fall im Heimatland des Künstlers bekannt gemacht hatten. Die Ausstellung, bei der Vargas auch Crack und Marihuana verbrannte und die Hymne der Sandinisten, der linken Freiheitsbewegung des Landes, abspielen ließ, hatte bereits im August stattgefunden.Mittlerweile diskutieren Blogger aus aller Welt den Fall. “Eine Schande für die Kunst”, empört sich einer, “Bravo für Habacuc”, lobt ein anderer, der in der Inszenierung des Künstlers eine Demonstration gegen die Unmenschlichkeit sieht.Der Künstler selbst wollte sich Journalisten gegenüber nicht zum Tod des Tieres äußern. “Ich werde nicht sagen, ob der Hund gestorben ist”, sagte Vargas. Wichtiger sei in seinen Augen die Heuchelei der Menschen. “Wenn ich den Hund als Kunstobjekt vor eine Wand binde, wird er plötzlich zum Fokus. Wenn er in der Straße vor Hunger stirbt, kümmert das keinen.”Auch in der Ausstellung habe niemand den Hund befreit oder ihm etwas zu essen gegeben. “Keiner hat irgendetwas unternommen”, sagte der Künstler. Mit der Aktion habe er an den Tod von Natividad Canda erinnern wollen, so Vargas. Der Mann aus Nicaragua war von zwei Rottweilern angegriffen und getötet worden. “Die Menschen haben ihm erst Beachtung geschenkt, als er von Hunden gefressen wurde”, so Vargas. “Der Hund aus meiner Austellung ist heute lebendiger als je zuvor, weil immer noch über ihn gesprochen wird.” Varags’ Motive beeindrucken Tierschützer wenig. “Der Hund war abgemagert und bekam kein Futter – ich verstehe nicht, in wessen Kopf das Kunst ist”, sagte José Morales, Vizepräsident der Tierschutzorganisation “Unidad Especial de Protección y Rescate Animal”. Die Vorsitzende der “Asociación Humanitaria para Proteccion Animal” sagte, sie verstehe nicht, wie man ein Tier verhungern lassen könne, wenn doch Futter da gewesen sei. Beide Organisationen untersuchen mittlerweile, ob der Fall zur Anzeige gebracht werden kann.

(Quelle:spiegel.de)

Er hatte nie einen Namen ein Video dazu